Blackberry steigt aus dem Smartphone Business aus

Es gab einmal eine Zeit, da war Blackberry in aller Munde und prägte den beginnenden Markt der Smartphones. Doch mit der ersten Generation von Apples iPhone verlor das Unternehmen den Anschluss am Markt. Es ging Schlag auf Schlag, neue Techniken und Betriebssysteme überholten den einzigen Innovationsführer. Das danach entwickelte Betriebssystem Blackberry 10 konnte mit Android & Co nicht mithalten.

Deshalb zog Blackberry es als letzter Weisheit Schluss vor, seine Geräte mit einem Android Betriebssystem abzusetzen. Aber auch dieser Schuss ging nach hinten los. Das erste ausgestattete Modell Priv war dem anvisierten Klientel schlichtweg zu teuer. Zudem wollten sich die Stammkunden einfach nicht an die Bedienung von Android gewöhnen. Auch das zweite Modell, DTEK 50, brachte in dem bereits stagnierendem Smartphone Markt nicht mehr den gewünschten Erfolg. Aus diesem Grund reagiert Blackberry auf die hohen Geschäftsverluste aus den letzten Geschäftsjahren und lagert die Entwicklung sowie Produktion an Partner aus um Kosten zu sparen.

Blackberry möchte sich zukünftig auf Software und Dienstleistungen, speziell bei seinen Stammkunden im Unternehmensbereich, konzentrieren.

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Harald Gschweidl
Harald Gschweidl

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