E-Haut - das ultradünne Display

Der Vorstoss zu superdünnen PLEDs ( ein leuchtendes Dünnschichtbauelement aus organischen halbleitenden Materialien) ist unaufhaltsam und wird kommen. Nicht nur die Textilbranche testet schon sehr erfolgreich, sondern auch die Forscher hatten 2013 erstmalig eine flexible Haut entwickelt - damals noch ohne Leuchtdioden.

Nun haben Forscher eine neue Methode entwickelt, wie eine sogenannte E-Haut in ein elektronisches langanhaltendes Display verwandelt werden kann und gleichzeitig mehrere Tage lang leuchtet (Foto Someya Laboratory). 

Die Forscher entwickelten dazu sehr kleine organische Polymer-Leuchtdioden (PLEDs), die in den drei Farben rot, blau und grün energieeffizient leuchten können. Mittels elektrischen Impulsen kann die Leuchtkraft verändert werden. Damit werden Pixel eines normalen Bildschirm nachgeahmt (Foto Someya Laboratory).

Damit würden heutige Fitness-Armbänder zukünftig wie Tatoos aussehen oder Uhren wirken als wären sie im Handgelenk integriert. Die Ziele der Wissenschaftler sind aber noch wesentlich ehrgeiziger! Organische optische Sensoren, die auch flexibel sind, sollen direkt auf Organe angebracht werden, um die Sauerstoffsättigung während und nach Operationen gezielt zu überwachen. Es geht im medizinischen Bereich ganz klar in Richtung Überwachung von Organfunktionen.




Harald Gschweidl
Harald Gschweidl

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