Adobes Flash ist bald Geschichte

Flash hat in der Vergangenheit mitgeholfen, Bewegung ins Netz zu bringen. Mit Flash kann man Videos darstellen, interaktive Grafiken, kleine Spiele oder bewegte Werbung. Doch Flash hat auch einen schlechten Ruf, viele lehnten die Software schlichtweg ab. Das hat zwei Gründe: Flash macht Webseiten langsamer und unsicherer! Zudem ist Flash auf Mobilgeräten standardmäßig schon lange nicht mehr verfügbar, weil Flash viel Ressourcen und somit Strom verbraucht.

Fast alle wichtigen Internetunternehmen haben Flash bereits verbannt, zuletzt blockierte Firefox in den aktuellen Versionen die Software. Und seit dieser Woche bekommen die Nutzer von Googles Chrome-Browser mit aktuellen Versionen keine Flash-Inhalte mehr zu sehen. Darf man den aktuellen Statistiken glauben, so ist Chrome weltweit der meist genutzte Browser. 

Zwar haben alle Versionen von Microsofts Internet Explorer gemeinsam immerhin noch die Mehrheit der absoluten Anzahl an Nutzer, aber die weit überwiegende Zahl aller Webseiten-Aufrufe läuft in fast allen Ländern auf dem Planeten mittlerweile über Chrome. In Europa beispielsweise ist Firefox nur noch in Deutschland der meistgenutzte Browser, auf dem gesamten restlichen Kontinent hat Googles Software die Marktführerschaft übernommen.

Somit sterben die Browser aus, welche Flash unterstützen. Und mit diesen auch Flash selbst. Viele Seiten haben ohnehin längst auf den neuen, offenen Standard HTML5 umgestellt, darunter auch Giganten wie YouTube.




Harald Gschweidl
Harald Gschweidl

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